144. Abteilungsversammlung


Am vergangenen Samstag, den 7.März fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehrabteilung Bad Rotenfels statt. Neben den Angehörigen der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr sowie der Senioren- und Ehrenabteilung, waren auch einige Gemeinderäte und Bürgermeister Michael Pfeiffer und Kommandant Dieter Spannagel anwesend.

Nach der Eröffnung und Totengedenken durch Abteilungskommandant Andreas Schorpp, konnte sein Stellvertreter Christoph Schmitt über die vielfältigen Aktivitäten der Einsatzabteilung im vergangenen Jahr berichten.

Fast wöchentlich traf man sich zu 43 Übungen und Schulungen. 38 Lehrgangsplätze wurden durch die Angehörigen belegt. Ein Tagesseminar Rettung nach Verkehrsunfall und ein Brandbekämpfungsseminar für Atemschutzträger auf der Schwäbischen Alb rundeten die Ausbildung ab. Besonders stolz ist man darauf, dass in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 14 neue Atemschutzträger ausgebildet werden konnten. Ein Sicherheitsgewinn nicht nur für die Rotenfelser Bevölkerung.Zusätzlich wurden 9 Umzüge und Prozessionen durch die Feuerwehr begleitet und abgesichert, sowie mehrere Brandschutzerziehungen an Kindergärten und Schulen durchgeführt. Bei einer Schauübung an der Dorfhocket der Jugendfeuerwehr konnte man der Bevölkerung die Leistungsfähigkeit des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges vorstellen.

Der Ernstfall rief die Abteilung im letzten Jahr zu 45 Einsätzen, dabei konnten 5 Personen gerettet werden, für 2 Personen kam leider jede Hilfe zu spät. Glücklicherweise blieb man vor Großbränden oder größeren Unwettereinsätzen verschont.

Ein Großteil der Einsätze konnte dank der guten Tagesverfügbarkeit eigenständig durchgeführt werden. Hier dankte Schmitt besonders den Arbeitgebern, welche immer wieder Feuerwehrangehörige freistellen.

Dennoch kam im vergangenen, arbeitsintensiven Jahr die Kameradschaftspflege nicht zu kurz. Ein Erlebnis war der zweitätige Ausflug ins Saarland, welcher durch Andreas Merkel wieder hervorragend vorbereitet wurde. Höhepunkt zum Abschluss war eine Schlauchbootfahrt mit integrierten Holzkohlegrills und Getränken auf der Saar. Ganz „nebenbei“ wurde auch noch ein dreitätiges Sommerfest veranstaltet.

22 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr aktiv. Highlight war im vergangenen Jahr die Teilnahme beim Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Bühl, bei dem dank vielfältigen Aktivitäten keine Langeweile aufkam. Eine Schauübung an der Dorfhocket, Unterstützung der Spielstraße am Sommerfest und gemeinsame Aktionen zusammen mit den Eltern und Fackelträger an den Martinsumzügen sorgten für Abwechslung zu den in der Schulzeit wöchentlich stattfindenden Übungen. Dass der Truppe um Jugendgruppenleiter Marco Hüftle ihre Heimat nicht egal ist, zeigt die erneute Teilnahme am „Ein Tag für Rotenfels“, bei welchem die jungen Brandschützer mittlerweile fester Bestandteil sind.

Sehr aktiv sind auch die 14 Angehörigen der Senioren- und Ehrenabteilung, wie deren stellvertretende Leiter Fritz Schneider berichtete. Neben der Unterstützung der Einsatzabteilung, pflegte man auch auf Stadt- und Landkreisebene unter anderem bei einem internen Neujahrsempfang und diversen Ausflügen die Kameradschaft.

Als Kassier berichtete Martin Stahlberger über den Kassenstand und die Buchführung. Dies zur vollen Zufriedenheit der Kassenprüfer, so dass er einstimmig entlastet wurde.

Neue Mitglieder sind immer wieder notwendig, damit eine Feuerwehr einsatzfähig bleibt.

Froh ist man, dass man mit Lukas Brummerstädt und Dominik Geiges zwei „Seiteneinsteiger“ neu in die Einsatzabteilung verpflichten konnte.

Einigen verdienten Kameradinnen und Kameraden konnte man ein Präsent überreichen. Eine offizielle Ehrung dieser findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr statt.

Nach 15jähriger Tätigkeit als Betreuer der Jugendfeuerwehr und zuletzt als stellvertretender Jugendgruppenleiter wurde Björn Geiger ebenfalls mit einem Präsent verabschiedet. Sein Nachfolger ist Jens Ewig.

Abteilungskommandant Andreas Schorpp ging in seinem Bericht auf die positive Entwicklung der Abteilung in den letzten Jahrenein.

So ist die Abteilung mit 59 Angehörigen sehr gut aufgestellt. Man verfüge über eine junge, hochmotivierte und gut ausgebildete Truppe und auch die technische Ausstattung ist mittlerweile zeitgemäß. Probleme bereite allerdings weiterhin der fehlende Platz im Gerätehaus. Ärgerlich und gefährlich sind die oftmals zugeparkten Ausfahrten und die fehlende Beleuchtung im Hof des Gerätehauses. Hier möchte doch die Stadtverwaltung zeitnah für Abhilfe sorgen.

Bürgermeister Pfeiffer sprach in seinen Grußworten die gute Altersstruktur und Tagesverfügbarkeit an, so dass man sich für die Zukunft keine Sorgen machen muss. Das Engagement und der Spaß, mit dem jeder einzelne dabei ist, imponiere ihm immer wieder und sei keine Selbstverständlichkeit. Weiterhin ist er zuversichtlich, dass man in Zukunft eine gute Lösung für die Unterbringung finden werde. Kommandant Spannagel und Wolfgang Becker, letztmals in seiner Funktion als stellvertretender Kommandant, lobten vor allem die gute und umfangreiche Ausbildung. Zum Abschluss sprach Gemeinderat Heinz Adolph den Dank des Gemeinderats aus und sicherte zu, dass dieser auch weiterhin alles für die Arbeit der Feuerwehr tun werde.

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